Brians Mama sagt "Danke"

19.07.2013 06:04

Vor über einem Jahr kam die Mutter mit dem damals zweijährigen Brian in unser MARIPHIL Kinderdorf und hat um Hilfe gebeten. Sein Anblick war schockierend, bedingt durch eine schwere Nierenkrankheit und damit einhergehenden Wassereinlagerungen war sein Körper extrem angeschwollen. Geld für die medizinische Behandlung hatte die Familie nicht. MARIPHIL startete einen Spendenaufruf und durch die Unterstützung vieler hilfsbereiter Menschen konnten wir Brian die überlebensnotwendigen medizinischen Maßnahmen ermöglichen. Wir begleiteten den Jungen während seiner zahlreichen Krankenhausaufenthalte, seinen regelmäßigen Chemotherapie-Sitzungen, und den Besprechungen mit Ärzten. Diese Zeit war für den Jungen und seine ganze Familie alles andere als einfach; die Haare fielen aus, er war sehr geschwächt, hatte oftmals Fieber, starken Husten usw.

Wie die Fotos zeigen, geht es Brian nun, nach einem Jahr Behandlung, sehr gut. Seine Behandlungsgeschichte ist noch nicht ganz abgeschlossen, er muss noch weiterhin in größeren Abständen zur Chemo-Therapie. Dennoch hat er das Schlimmste hinter sich und der Junge kann wieder lachen. Krankheitsbedingt war Brian früher sehr passiv, müde, spielte nicht und zeigte nie ein Lächeln. Jetzt ist der kleine Kerl wie ausgewechselt…er rennt, tobt und hat viel Spaß, so wie es für Kinder in seinem Alter üblich ist.

Wir alle und vor allem natürlich seine Familie sind über die Entwicklung sehr froh. Seine derzeit hochschwangere Mutter hat mir deshalb einen Brief gegeben, indem sie sich bei allen die mit dazu beigetragen haben, dass ihr Kind überlebt, herzlich bedankt. In ihrem Brief, den sie auf Visaya verfasst hat, bedankt sie sich für die große finanzielle Unterstützung mit der Medikamente, die Chemo-Therapie und die Krankenhausaufenthalte finanziert werden konnten. Sie schreibt: „Ohne Ihre Hilfe, gäbe es Brian wahrscheinlich nicht mehr.“

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Auch MARIPHIL möchte sich nochmals ganz herzlich bei allen Helfern bedanken. Wir werden Brian noch weiter begleiten und wünschen ihm, dass er die letzten Therapiemaßnahmen gut übersteht.

Nadja Glöckler