Die "Aktion Reissack 2014" ist abgeschlossen

31.01.2015 22:49

Die "Aktion Reissack 2014" ist abgeschlossen - auch der allerletzte "Nachzügler" ist verteilt und die Dankbriefe sind auf dem Weg zu den Spendern hier in Deutschland.

Im Rahmen der "Aktion Reissack 2014" wurden insgesamt 1748 Säcke Reis gespendet, das sind umgerechnet 87,40 Tonnen Reis. Davon wurden 1448 Säche an bedürftige Familien im Projektgebiet verteilt und stolze 300 Säcke wurden ganz konkret für das Mariphil-Kinderdorf gespendet.

Für unsere Partner im Projektgebiet war diese Aktion wieder eine enorme Herausforderung. Von der Beschaffung und Weiterverarbeitung des Reises durch die MARIPHIL-Coop bis zur Verteilung der Reisspenden in den verschiedenen Barangays im Projektgebiet war der Aufwand immens. Auch die Verwaltung der Spenden hier in Deutschland, sowie bei Beschaffung und Verteilung auf den Philippinen brachte die daran beteiligten Finanzverantwortlichen an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Aber es hat wieder einwandfrei funktioniert und darauf sind wir stolz!

 

Die "Aktion Reissack" hat sich in den vergangenen Jahren aber ganz still und leise verändert.

Damit ist nicht nur die Menge der zu verteilenden Reisspenden, sondern auch die organisatorische und buchhalterische Abwicklung hier in Deutschland und vor allem im Projektgebiet gemeint: 

Damit möglichst viele Familien durch Reisspenden unterstützt werden können und die Verteilung möglichst reibungslos und gerecht abgewickelt werden kann, werden die Reissäcke zum Grossteil bereits vorher in 5kg-Säckchen umgefüllt. Diese Methode hat sich durch die Erfahrung der Verantwortlichen vor Ort quasi als "best practice" etabliert. Bereits bei früheren Aktionen haben die Empfänger der Reissspenden mit Nachbarn geteilt - das ist quasi eine philippinische Tradition, die bei uns hier in Europa in der Art eigentlich nicht mehr praktiziert wird. Trotzdem werden selbstverständlich individuelle Wünsche unserer Spender zuverlässig und nachvollziehbar umgesetzt - soll ein Reissack explizit eine bedürftige Familie erreichen, so wird das auch genau so durchgeführt - das wird von uns entsprechend verbindlich kommuniziert und auch überprüft!

Die "Aktion Reissack" lässt sich mittlerweile nicht mehr allein durch Mitarbeiter unseres philippinischen Partners durchführen. Die Auswahl der bedürftigen Familien und die Verteilung der Reisspenden in den verschiedenen Barangays werden durch die örtlichen "Barangay-Captains" (das ist die philippinische Variante zu unseren Ortsvorstehern) und deren Mitarbeitern durchgeführt. Die Vorstandschaft unseres philippinischen Partners überprüft die korrekte Abwicklung aber sehr genau, damit die Reisspenden auch tatsächlich bei den bedürftigen Familien ankommen! Für uns ist das sehr wichtig! Aus diesem Grund überprüfen wir während unserer Projektreisen immer wieder stichprobenartig, ob Reisspenden wirklich bei bedürftigen Familien ankommen - bisher hat das ausnahmslos gestimmt und darauf sind wir stolz!

Für Ihre großzügige Unterstützung möchten wir uns auch im Namen der Familien
auf den Philippinen ganz herzlich bedanken - Daghan Salamat!