Neues vom Taifunschutzraum

18.05.2015 22:59

Auf der Baustelle des Taifunschutzraum tut sich was.

Das Gebäude ist eigentlich fertig. Momentan sind die Arbeiter mit dem Anstrich des Gebäudes, der Montage von Türe und Fentern, Malerarbeiten im Gebäudeinneren und dem Bau der Möbel beschäftigt. Auch an den Aussenanlagen und den Toiletten wird gearbeitet. Mittlerweile geht es aber bedeutend ruhiger zu auf der Baustelle - für das Finish werden wesentlich weniger Arbeiter beschäftigt, nun sind nur noch Spezialisten am werkeln.

Kuriosum 1:
So richtig stabile Türen und Fenster sind auf den Philippinen nicht zu bekommen. Klimatisch bedingt gibt's hierfür kein Bedarf, für Sicherheit sorgen Schutzmänner und als Schutzmassname gegen Unwetter - "Philippine Style".
Damit trotzdem ausreichend Schutz gegen Unwetter gegeben ist, wurde das Gebäude nur mit wenigen Fenstern ausgestattet und es werden stabile Rollos installiert. Not macht erfinderisch - "Philippine Style".

Kuriosum 2:
Um Kosten zu sparen, wird auf MARIPHIL-Baustellen ein Grossteil der Möbel selbst gefertigt. So entstehen schlichte und funktionale Möbel, die exakt auf unsere Bedürfnisse abgestimmt werden können. 
Der Taifunschutzraum soll neben der Funktion als Schutzraum auch als zusätzliches Büro genutzt werden. Das ist keine funktionale Einschränkung - die Möbel sind transportabel und können beim Aufziehen eines schweren Unwetters entfernt werden. Im Kinderdorf werden übrigens regelmässig Katastrophenübungen abgehalten und zukünftig werden diese einfach auch die Vorbereitung des Taifunschutzraums beinhalten - "German Style".

Kuriosum 3:
Normalerweise sehen philippinische Baustellen aus, als könne dort für Jahre kein Grashalm mehr wachsen. Ganz vermeiden lässt sich das aufgrund der Bautechnik leider nicht, mittlerweile wird jedoch zumindest im Kinderdorf sofort nach der Fertigstellung ein Grünbereich angelegt und bepflanzt - "German Style".