Hilfe nach Tropensturm Vinta

25.12.2017 15:05

Kurz vor Weihnachten hat Tropensturm Vinta (int. Name Tembin) auf den Philippinen für Zerstörung, Tod und Leid gesorgt.

Nachdem Taifun Kai-Tak nur zwei Wochen zuvor auf den Visaya-Inseln für Verwüstung gesorgt hat, ist diesmal besonders hart die südlich gelegene Insel Mindanao, auf der sich auch das MARIPHIL Kinderdorf befindet, betroffen. Das Kinderdorf selbst ist zwar glücklicherweise verschont geblieben, jedoch hat der Sturm auch in unmittelbarer Umgebung seine Spuren hinterlassen. Nur 15 Autominuten vom Kinderdorf entfernt steht das Wasser teilweise schulterhoch. Viele Menschen mussten ihre Häuser verlassen und leben nun in einem Konstrukt aus Plastikplanen, das sie auf den noch trockenen Teilen der Hauptstraße errichtet haben. Essen und sauberes Trinkwasser sind Mangelware und schon einem leichten Regenschauer sind die meisten nun schutzlos ausgesetzt. Bis zu 10 Familienmitglieder leben gemeinsam in einem der notdürftig errichteten Zelte, die allesamt nicht größer als 3-4 Quadratmeter sind.

Bis die Überschwemmungen zurückgegangen sind und die zerstörten Häuser wieder aufgebaut werden können, wird wohl noch einige Zeit vergehen.

Am 24. Dezember haben MARIPHIL Mitarbeiter und Freiwillige aus dem Kinderdorf sowie Vice-Governor Alan Dujali in einer spontanen Hilfsaktion die betroffenen Gebiete besucht. Mit Reisspenden der Aktion Reissack konnte den Familien dort, trotz der Strapazen der vergangenen Tage und der quälenden Ungewissheit, wenigstens ein hungerfreies Weihnachtsfest ermöglicht werden.

Es ist uns ein großes Anliegen, den Menschen aus unserem MARIPHIL Projektgebiet in dieser tragischen Situation weiterhin zur Seite zu stehen und sie z.B. mit lebensnotwendigen Nahrungsmitteln zu versorgen.

Durch Spenden für die Aktion Reissack können wir unbürokratische Soforthilfe an Ort und Stelle leisten, um die Menschen, die ihr Hab und Gut verloren haben, zumindest etwas zu entlasten.

Wir freuen uns über jede Unterstützung, denn durch die Naturkatastrophe hat unsere Weihnachtsaktion für ein hungerfreies Fest leider eine andere Bedeutung gewonnen und jetzt heißt es mehr denn je: „Jeder Reissack zählt!“


 

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Allen Spendern an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön!

 

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