Ein erlebnisreicher Tag!

23.10.2012 19:55

Von Jadranka Radstaedter und Lena Feig (Praktikantinnen im Kinderdorf)

Das MARIPHIL Kinderdorf ist seit der Registrierung und Lizensierung durch die Sozialbehörde Mitglied bei ABSNET (Area Based Standard Network), einer Vereinigung verschiedener sozialen Einrichtungen aus der Region Davao North, hauptsächlich bestehend aus Non-Government Organizations.

Die Vereinigung feierte am Freitag, den 19. Oktober  10-jähriges Jubiläum in Mati. Das Fest sollte einen generationsübergreifenden Schwerpunkt haben und den Austausch zwischen den Kindern und älteren Teilnehmern fördern. Das Kinderdorf war bereits in die lange Vorbereitungsphase des Festes miteingebunden und alle, vor allem die Kids waren begeistert, dass wir an den Festlichkeiten teilnahmen.

Nach einer vorbereitungsreichen Nacht (Generaltanzprobe und Kekse backen) ging es morgens pünktlich um 4:00 Uhr mit zwei Autos von Panabo Richtung Mati. Trotz leichter Zwischenfälle, wie Defekte am Auto und das ein oder andere Kind mit Übelkeit, freuten sich alle auf einen aufregenden Tag.

Kurz vor Mati legten wir eine kleine Frühstückspause an einem Aussichtspunkt am Meer ein und stärkten uns bei Reis und Butterhähnchen. Kurze Zeit später sind wir bei dem Treffen angekommen und wurden von allen herzlich begrüßt.

Es war für alle spannend und aufregend die anderen Kinder und Organisationen kennenzulernen, wenn der Morgen auf Grund langer Reden und Präsentationen für die Kinder doch ziemlich anstrengend war.

Nach einer erneuten Stärkung ging es dann aber richtig los! Jede Organisation hatte im Voraus etwas vorbereitet um sich vorzustellen. Unser Kinderdorf hat an dieser Stelle einen Folkdance einstudiert und mit Bravour aufgeführt. Und auch die anderen Einrichtungen hatten tolle und lustige Beiträge in petto, wie beispielsweise die Bewohner eines Altenheims, welche sich an Modern Pop Dance heranwagten. Nach einer weiteren Runde Spiel und Spaß machten wir uns aber wieder auf den Heimweg, schließlich lagen noch vier Stunden Fahrt vor uns. Und die hatten es in sich.

Nach einer nur kurzen Strecke versagten die Bremsen des einen Autos und die Kinder mussten kurzerhand ins andere umgeladen werden. Doch für uns Praktikanten blieb leider kein Platz mehr. Wir wurden jedoch glücklicherweise von einer anderen Organisation, die in die gleiche Richtung fuhr, ein Stück mitgenommen. Bis zu der Stelle, an der wir unser „heiles“ Kinderdorfauto wieder einholten, da es mit einem geplatzten Reifen am Straßenrand stand. Also haben wir aus diesem Auto noch ein paar Kinder mitgenommen und sind schließlich mit einem Linienbus nach Hause gefahren.

Nach einer kurzen Reparaturphase sind beide Autos und alle Kinder heile und wohlbehalten ins Kinderdorf zurückgekehrt , um nach dem Abendessen erschöpft und voller neuer Eindrücke in die Betten zu fallen.

Philippinische Gruesse, Jadranka & Lena